Ein überraschender Anruf

Eine Woche nach dem Vertragsabschluss bekamen wir Post von Fingerhaus. Frau K., unsere Kundenbetreuerin stelle sich vor. Außerdem lag noch einmal ein Ablaufplan für die weiteren Aktivitäten bei. Ansonsten rechneten wir bei der hohen Auftragslage und der langen „Lieferfrist“ von ca. einem Jahr eigentlich nur noch damit, dass wir eine Vertragsbestätigung bekommen würden und dann erst mal einige Wochen Pause wären. Umso erstaunter waren wir, als Ende März bereits der Architekt ( Herr H.) anrief . Er habe einige neue Aufträge und in Hessen wären die benötigten Unterlagen erfahrungsgemäß schneller zu besorgen. Außerdem wäre ein anderer Termin abgesagt worden und wir könnten schon in der nächsten Woche einen Termin vereinbaren.

Gerne  doch ! Vielleicht rutschen wir ja in der Planung etwas nach vorne !

Also gleich mal diverse Ver- und Entsorgungspläne und einen Lageplan vom Katasteramt beantragt ( das ging tatsächlich erstaunlich unbürokratisch per Mail ) und Urlaub für den 3. April eingetragen.

Außerdem sind wir am Wochendende noch schnell aufs Grundstück, um die Hausecken schon mal zur besseren Orientierung abzupflocken. Dabei mussten wir feststellen, dass alle Grenzsteine bis auf einen bei den Straßenbauarbeiten verloren gegangen sind. Also auch hier nochmal die Gemeinde angemailt, um das abzuklären. Wir bekommen die Auskunft, dass die Grenzsteine erstmal nicht neu gesetzt werden sollen. Dafür erhalten wir eine ( bzw. gleich zwei ) bemaßte Skizzen und die Bestätigung, dass die Straßenkanten und die Laternen auch gleichzeitig die Grundstücksgrenzen  darstellen.

Na, dann kann Herr H. ja kommen …

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März 2012 – Zeit der Entscheidung

Unser freundlicher und stets geduldiger Fingerhausfachverkäufer Herr Blautzig hatte uns ja schon vor längerer Zeit gesagt, dass es im März wieder eine Preiserhöhung bei Fingerhaus geben wird. Zuletzt sagte er uns auf dem Bauinfotag, dass er wohl bis Mitte März noch den alten Preis vereinbaren könne, ohne aber wegen eines Abschlusses weiteren Druck auszuüben.

Nun ist es also März geworden, und wir müssen uns entscheiden, ob wir jetzt zu den alten Konditionen mit Fingerhaus abschließen wollen oder uns für einen anderen Anbieter oder einen späteren Zeitpunkt mit dann aber sicherlich höheren Kosten für ein Fingerhaus entscheiden.

Also noch einmal eine finale Gesprächsrunde gedreht, nochmal die Bau- und Leistungsbeschreibungen verglichen, nochmal Vor- und Nachteile der einzelnen Konzepte abgewägt und schließlich mit dem Bauchgefühl konferiert  – und dann entschieden:

Es soll ein Fingerhaus AVEO werden, jetzt!  

Und am besten natürlich gleich und sofort 🙂 

Also haben wir einen Termin mit Herrn Blautzig ausgemacht, vorab schon mal die benötigten Unterlagen abgeklärt und sind dann mit unserem letzten Entwurf des etwas umgeplanten Aveo 411 am 13. März 2012 nach Bad Vilbel gefahren, um den Vertrag perfekt zu machen.

Es war ein angenehmer Termin, bei dem wir auch noch ein paar Details geklärt haben. Herr B. sagte uns allerdings, dass er den Vertrag mit dem Standard-Grundriss und entsprechenden Vermerken zu den Änderungen weitergeben muss, da die Zeit für eine fertige Werkszeichnung (er wollte am übernächsten Tag in den Urlaub) nicht mehr reichen würde. Bei Bedarf könne man auch im Nachhinein immer noch Änderungen vornehmen oder sogar auf einen anderen Haustyp wechseln.

Mit einem guten Gefühl, einem Werkvertrag und einer leckeren Flasche Wein haben wir dann am Abend den Weg nach Hause angetreten.

Zu Hause angekommen, wurde die Flasche dann gleich genossen. Dabei haben wir auch nochmal die Fingerhaus-Prospekte durchgesehen und festgestellt, dass es das AVEO auch mit nicht-bodentiefen Fenstern im OG gibt. Bei all unseren Planungen und Gesprächen war das nie ein Thema. Also gleich noch mal eine Mail geschrieben und bei Herrn Blautzig nachgefragt. Er hat das auch bestätigt, sich aber hinsichtlich der Mehrkosten, die uns infolge dieses Irrtums entstehen könnten, halbwegs kulant gezeigt. Hoffen wir mal, dass es dann auch dabei bleibt!