Juni 2012 – Zeit des Umdenkens, oder auch „Think Big“

In der zweiten Junihälfte habe ich dann einige Telefonate mit Herrn D. in Frankenberg geführt. Im Wesentlichen ging es um die Zusatzkosten für die bodentiefen Fenster und die Statik. Auch die Sanitärvorwände und die Berechnung der zusätzlichen Wände im Bereich des Quergiebels wurden thematisiert. Er war immer sehr darauf bedacht, alles genau zu erklären und uns verständlich zu machen. Dadurch konnten wir in den Gesprächen mit Herrn D. alle Punkte klären. Allerdings verblieben immer noch die Mehrkosten für die Statik und die umfangreichen Sanitärvorwände, und wir wollten, auch weil unsere Finanzierung endlich abgeschlossen werden sollte, endlich Klarheit über die Kosten. Daher erneut unsere Anfrage, sich hinsichtlich einer kostenoptimierteren Planung in Frankenberg zu treffen. Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde Herr D. endgültig zum Berater, denn er erkannte, dass sich unser Grundriss in einer Version des Aveo 500 weitgehend wiederfindet. Der Clou dabei: der Grundpreis dieser Version wäre im Vergleich zu unserem Aveo 400 nicht viel höher als die jetzt angefallenen Mehrkosten. Also, statt Stahl unsichtbar in die Decke einzubringen lieber ein um 80 Zentimeter längeres Haus bauen?

Mit diesem Gedanken konnten wir uns anfreunden, zumal wir eigentlich immer gedacht hatten, dass eine Hausnummer größer wesentlich mehr im Preis ausmachen würde. Aber Herr D. bestätigte es uns nochmals telefonisch, und auch eine FH-Verkäuferin, die wir dieser Tage bei einer Hausbesichtigung trafen, konnte es sich vorstellen.

Also setzten wir uns wieder hin, begutachteten verschiedene Grundrisse der Aveo 500 Reihe und planten sie erneut für unsere Bedürfnisse um. Dabei achteten wir aber diesmal darauf, im EG keine relevanten Wände zu verschieben oder herauszunehmen. So konnten wir dann am 26.06.2012 zwei Varianten an Fingerhaus schicken. Ein Entwurf kombinierte die Erdgeschosse des Aveo 511 (linker Teil) und des Aveo 513 (rechter Teil). Dies war von der Raumaufteilung her unser Favorit. Der zweite Entwurf basierte komplett auf dem Aveo 513 C6, hier wurde lediglich die Raumnutzung geändert, evtl. sogar im EG aus kostensicht optimiert.

Schließlich vereinbarten wir, uns am 04.Juli 2012 nochmal in Frankenberg zu treffen, um diese Entwürfe durchzusprechen und darauf aufbauend dann unser neues, nun etwas größeres Häuschen zu planen und zu kalkulieren.

Der Monat endete mit einem sehr angenehmen Termin, denn wir trafen uns mit unserem Fingerhaus-Berater und seiner netten Begleitung zu einem sehr guten Essen und verbrachten einen sehr schönen Abend miteinander. An dieser Stelle nochmals vielen Dank!

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Juni 2012 – Mehr- und Minderkostenrechnung zum Ersten …

Anfang Juni war immer noch keine Mehr- und Minderkostenrechnung zu den ersten Vorabzügen da. Und da uns der Architekt ja geraten hatte, diese vor Bestätigung der Vorabzüge abzuwarten, wir andererseits aber auch den Kreditvertrag finalisieren wollten, habe ich in Frankenberg angerufen. Der mit unserem Vorgang befasste „Kostenrechner“ Herr D. verwies darauf, dass noch Informationen zum Keller hinsichtlich der notwendigen Maßnahmen für den KfW-55 Antrag fehlen würden. Er bot aber freundlicherweise an, schon mal eine Draft-Version vorab per Mail zu senden. Die kam dann auch am 6. Juni. Ab hier sind wir nun für den Tipp dankbar, die MM-Rechnung erst mal abzuwarten. Denn abgesehen davon, dass die Mehrkosten für zusätzliche Dämmmaßnahmen ja noch fehlten, das Agreement über die Kostenteilung für die bodentiefen Fenster der Kalkulationsabteilung wohl nicht vorlag und einige weitere Posten der Klärung bedurften, störte uns eines doch gewaltig: die Verschiebung von zwei Wänden – eine von Anfang an geplant, eine infolge eines planerisch durchaus sinnvollen Vorschlags des Architekten – sollte alles in allem Kosten für zusätzliche Statikmaßnahmen in Höhe von rund 7.000,- Euro nach sich ziehen. Ein weiterer großer Kostentreiber waren Vorwände in beiden Bädern, die sich aus der Sanitärplanung ergeben haben. Wären uns die Folgekosten der Planung bewusst gewesen, hätten wir möglicherweise eine andere Aufteilung gewählt.

An der Stelle kann man nur raten, die Unterlagen gut zu studieren. Positiv kann man allerdings vermerken, dass Fingerhaus offensichtlich für wegfallende Leistungen Minderkosten in derselben Höhe ansetzt wie die Mehrkosten, wenn die gleiche Leistung hinzugenommen wird.

Da uns doch einige Punkte nicht ganz nachvollziehbar erschienen, habe ich unsere Fragen und Anmerkungen gesammelt an Herrn D. zurückgemailt, zumal die MM-Rechnung ja auch noch unvollständig war. Auch habe ich schon zu diesem Zeitpunkt angefragt, ob man sich ggf. nochmal in Frankenberg für eine Umplanung zusammensetzen könnte, wenn die finale MM-Rechnung noch weitere Überraschungen bereithalten sollte.

Anfang Juni 2012 – Ich starte diesen Baublog

Da immer noch keine Mehr- und Minderkostenrechnung zu unseren ersten Vorabzügen eingetroffen ist, habe ich Zeit mich mit dem Bloggen zu beschäftigen. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich mich ja allenfalls mal in ein oder zwei Foren beteiligt. Einen eigenen Blog zu führen ist doch noch mal was anderes.

Ich mache mir erst mal Gedanken, ob ich wirklich einen Blog führen möchte. Schließlich gibt es ja auch gute Gründe, ebendies nicht zu tun. Da ich aber gemerkt habe, dass wir schon im Rahmen der Planung so viele Aktivitäten hatten, an die man später gar nicht mehr denkt und die man doch gerne festhalten möchte, und wir außerdem in anderen Baublogs gerne gestöbert und uns Informationen geholt haben, beschließe ich diesen Blog zu starten.

Nach einigen Recherchen entscheide ich mich für wordpress. Das kostet erst mal nichts und soll ganz gut sein.

Dann der Blog-Name. Es soll was mit unserem Haus zu tun haben. Das Schema „Unser AVEO in XXX “ gibt es ja schon. Nachmachen zählt nicht!  Aber AVEO bzw. AVERE bedeutet ja aus dem Lateinische übersetzt „nach etwas verlangen, begierig sein“ oder auch „sich wohl fühlen“. Und da wir ja gerne unser Aveo-Haus haben möchten und uns anschließend hoffentlich auch wohl fühlen werden, fand ich die Zusammenstellung AVEMUS DOMUS AVEO eigentlich ganz passend.

Während ich dies schreibe, kann ich zweierlei feststellen: Den Blog zu führen und zunächst einmal die Vorgeschichte aufzubereiten dauert länger als ich dachte. Ich bin schon seit seit drei Monaten (wenn auch unregelmäßig) am Bloggen, habe aber immer noch drei Monate aufzuholen, um im „Jetzt“ anzukommen. Ich muss mich echt mal ranhalten … vielleicht geht es ja demnächst „realtime“ besser, wenn ich nicht immer nachschauen muss, wann was und in welcher Reihenfolge gemacht wurde. Andererseits sehe ich, dass gerade heute der Zähler auf 1000 gesprungen ist. Es scheint also, als ob auch bei uns der Eine oder Andere stöbert und sich hoffentlich nützliche Informationen mitnehmen kann. Schön wäre es.