Oktober 2012 – Ein konstruktiver Ostseeurlaub

Fast schon traditionell, wenn auch diesmal recht kurzentschlossen, verbrachten wir wieder eine Woche im Oktober in Pelzerhaken an der Ostsee. Diesmal hatte unser Ferienhäuschen eine Empore unter dem Dach, sehr zur Freude unserer Kinder. Sie wurde gleich als Spielwiese auserkoren und die Kids wünschten sich das auch für ihre Zimmer im neuen Haus. Überlegt hatten wir das ja mal, aber wer will denn immer eine so steile Treppe/Leiter mit dem Staubsauger oder Putzeimer hochkletten?

Mit im Urlaub hatten wir unsere Grundrisse und alle wichtigen Möbel – natürlich aus Bastelkarton und zweidimensional im Format 1:100. So konnten wir uns in Ruhe Gedanken machen um die richtige Platzierung von Möbeln, Steckdosen und Homeway-Dosen.

Außerdem kamen wir zur Erkenntnis, das die Küchenplanung nochmal überdacht werden muss. Denn die Küchenzeile im Ferienhaus hatte den gleichen Abstand zwischen Arbeitsfläche/Spüle zur Wand wie unser erster Entwurf zur Kochinsel, und das war schon ziemlich eng.

Eine schöne Überraschung gab es dann auch noch. Wir bekamen einen Anruf von Fingerhaus: unsere Bemusterung ist für die 45. KW vorgesehen – wann wir denn zwischen dem 05. und 09. November für zwei Tage nach Frankenberg kommen könnten?

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Juli und August 2012 – Planung und Angebotssondierungen

Den Rest des Julis und den August 2012 haben wir genutzt, um uns mit der weiteren Planung zu befassen und uns Angebote einzuholen.

Der 2. Vorentwurf sah schon ganz gut aus, mal davon abgesehen dass in der Galerie plötzlich links und rechts die Dachschräge sichtbar sein sollte. Das lies sich aber durch ein Telefonat mit Herrn D. klären. Die Galerie wird etwas verbreitert, dann passt es wieder. Die Mehrkosten wurden auch gleich genannt und sind vertretbar. Außerdem wird die Garderobe noch ein paar Zentimeter breiter und im Dachgeschoss wollen wir Dusche und Toilette tauschen – aber das könnte noch ein Thema in der Bemusterung werden. Hat uns Herr H. ja schon beim Architektentermin prophezeit, das die Badeinteilung erst dann endgültig entschieden wird. Die Mehr- und Minderkostenrechnung zu den zweiten Vorentwürfen ließ allerdings wieder bis zum 10.August auf sich warten.

Die Küchenplanung ist da schon komplizierter. Etliche Entwürfe wurden auf Papier und Online bei diversen Webseiten von Küchenanbietern von uns erstellt. Dann ging es mit einem Favoriten im Hinterkopf zum ersten Möbelhaus. Nach einigen Stunden hatten wir ein erstes Angebot – preislich blieb es im vorab gesetzten Rahmen und es war so designt, wie wir es uns auch vorgestellt hatten. Allerdings waren zwischen Spüle und Kochinsel nur ca. 80 cm Platz, was uns zögern lies. Zumal ein erster Berater im gleichen Haus beim Blick auf den Raumplan meinte, eine Kochinsel liese sich wohl nicht verwirklichen. In der Folge haben wir eine zweite Planung von einem Küchenstudio entwerfen lassen, hier kam eine ganz andere, klassischere Lösung in U-Form heraus. Allerdings wesentlich teurer, nicht zuletzt auch wegen der Marke der eingeplanten Technischen Geräte. Und auch der Haus – und Hoflieferant von Fingerhaus übernahm unseren ersten Entwurf mit dem geringen Arbeitsplatz, zu ähnlichen Kosten wie das Möbelhaus. Ergo – Entscheidung vertagt.

Eine viel schnellere Entscheidung gab es hinsichtlich der Treppen. Eigentlich wollten wir uns nur mal bei einem Tag der offenen Tür in einem Treppenstudio orientieren, was wie wirkt – und haben uns gleich in eine Bambustreppe verliebt. Eine Woche später hat und der Geschäftsführer ein Angebot vorbeigebracht, was uns dazu veranlasste, die Treppe als „abzubemustern“ zu vermerken. Klären müssen wir nur, inwieweit der Wandaufbau vorbereitet und ausgeführt werden kann und ob wir dann eine Wange brauchen oder nicht.

Informiert haben wir uns zu diesem Zeitpunkt auch über Zisternen, da die Betonzisteren eh aus unserer Ecke kommen – auch hier haben wir die Entscheidung „abbemustern“ getroffen. Allerdings belassen wir es bei der Verwendung „Gartenbewässerung“. Die Nutzung als Brauchwasser für Toilette und Waschmaschine scheiterte daran, dass es für die Waschmaschine dann wohl doch nicht genommen würde und nur für die Toilette sich der Mehraufwand wohl einfach nicht lohnt.

Nachdem wir dann am 21. August noch die Finanzierung mit der Bank unter Berücksichtigung der Mehrkosten für das nun größere Haus geklärt haben, gingen am 26. August die 2. Vorabzüge und die MM-Kosten für selbige zurück an Fingerhaus.

Wir bekommen also ein Aveo 5xx !

Juli 2012 – Urlaub und Werksferien, also Abschalten von der Bauplanung ?

Schon zwei Tage nach unserem Termin in Frankenberg hat uns Herr D. nochmal per Mail die Preisinformationen für den besprochenen Grundrisswechsel bestätigt. Da das nach wie vor passte, beschlossen wir endgültig, diesen neuen Ansatz weiter verfolgen und haben Fingerhaus gebeten, die entsprechenden Vorabzüge zu erstellen und uns eine neue Mehr-Minderkostenrechnung zukommen zu lassen.

Mit diesem Wissen haben wir uns auf den Weg an die Ostsee gemacht, um mal eine Woche gemeinsam mit den Kindern abzuschalten.

Doch selbst im Urlaub lässt einen das Thema nicht ganz los. So wurde in der neu renovierten Ferienwohnung gleich mal die begehbare Dusche ausgemessen, oder man ärgert sich über eine VIEGA-Toilettenspülung, die ständig Wasser durchlaufen lässt und stellt fest: FH verbaut ja auch Viega – kann man da vielleicht auf die Geberit umbemustern … und schließlich entdecken wir bei einem Ausflug im Tierpark Gettorf ein Verrücktes Haus , so soll man bitte unseren Bauplan bei der Hausstellung nicht halten:

In diesem Haus ist alles verkehrt herum angebracht !

In diesem Haus ist alles verkehrt herum angebracht !

Nach einer viel zu kurzen Woche an der Ostsee ging es wieder nach Hause, und da kam dann am 19. Juli überraschende Post von Fingerhaus: trotz der Werksferien waren die zweiten Vorabzüge zu unserem neuen AVEO 5xx erstellt worden. Da kommt doch mal wieder Freude auf!

04. Juli 2012 – Umplanung auf das Aveo 5xx

Am 4. Juli machten wir uns abermals auf den Weg nach Frankenberg, um uns über eine Umplanung auf eine unserer Aveo 500 Varianten zu unterhalten. Hier zeigt sich, dass es gut ist mit einer Firma „in der Nähe“ zu bauen. Bei ca. einer Stunde Fahrzeit (wegen der vielen Radarfallen) kann man da schon noch mal einen Termin ausmachen. Wir wurden von beiden Kundenbetreuern und unserem Architekten empfangen. Letzterer hatte sich schon mit den Entwürfen vertraut gemacht und dahingehend geprüft, dass die Vorgaben aus dem Bebauungsplan alle eingehalten werden. Es war kein Thema, dass die von uns favorisierte Variante von Fingerhaus so umgesetzt werden könnte. Hinzu kam dann auch noch der Vater dieser Gedanken, Herr D., der nochmals den Rahmen der Mehrkosten bestätigte. Die Statik sollte diesmal auch kein Problem sein, das wurde ad hoc vor Ort nochmal mit der entsprechenden Abteilung abgeklärt. So kam es, dass wir in rund zwei Stunden unsere Planung anpassten. Das Haus wird nun etwa 80 cm länger, der Grundriss im EG etwas umgestellt, die Hausanschlüsse, der Sicherungskasten und die Vitocall-Wärmepumpe aus dem Vorratskeller in den HWR im Keller umgelegt. Dafür wird dieser nun nicht beheizt, denn mit dem höheren Fußbodenaufbau für die Fußbodenheizung ginge die Wärmepumpe nicht in den Raum. Auf der anderen Seite kommt uns das natürlich auch bei der KfW-Berechnung entgegen. Schließlich wurde noch der Kamin neu eingeplant und die Lichtschächte/Fenster im Vorratskeller umplatziert.

Mit einem guten Gefühl im Bauch nutzten wir den angebrochenen Tag, um uns von dem Küchenstudio im benachbarten Korbach ein Bild zu machen. Ob wir unseren Küchengutschein nutzen werden, hängt ja auch von den Angeboten ab. Wir gingen einmal durch die Ausstellung, aber viele Küchen sagten uns schon rein optisch eigentlich nicht zu. Lediglich ein oder zwei aus der Ausstellung kämen in Frage. Da wir aber die Küchenplanung solange zurückstellen wollten bis klar ist wie die Räumlichkeiten sein werden, wechselten wir nur ein paar Worte mit Herrn G. und machten uns dann wieder auf den Heimweg.

Juni 2012 – Zeit des Umdenkens, oder auch „Think Big“

In der zweiten Junihälfte habe ich dann einige Telefonate mit Herrn D. in Frankenberg geführt. Im Wesentlichen ging es um die Zusatzkosten für die bodentiefen Fenster und die Statik. Auch die Sanitärvorwände und die Berechnung der zusätzlichen Wände im Bereich des Quergiebels wurden thematisiert. Er war immer sehr darauf bedacht, alles genau zu erklären und uns verständlich zu machen. Dadurch konnten wir in den Gesprächen mit Herrn D. alle Punkte klären. Allerdings verblieben immer noch die Mehrkosten für die Statik und die umfangreichen Sanitärvorwände, und wir wollten, auch weil unsere Finanzierung endlich abgeschlossen werden sollte, endlich Klarheit über die Kosten. Daher erneut unsere Anfrage, sich hinsichtlich einer kostenoptimierteren Planung in Frankenberg zu treffen. Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde Herr D. endgültig zum Berater, denn er erkannte, dass sich unser Grundriss in einer Version des Aveo 500 weitgehend wiederfindet. Der Clou dabei: der Grundpreis dieser Version wäre im Vergleich zu unserem Aveo 400 nicht viel höher als die jetzt angefallenen Mehrkosten. Also, statt Stahl unsichtbar in die Decke einzubringen lieber ein um 80 Zentimeter längeres Haus bauen?

Mit diesem Gedanken konnten wir uns anfreunden, zumal wir eigentlich immer gedacht hatten, dass eine Hausnummer größer wesentlich mehr im Preis ausmachen würde. Aber Herr D. bestätigte es uns nochmals telefonisch, und auch eine FH-Verkäuferin, die wir dieser Tage bei einer Hausbesichtigung trafen, konnte es sich vorstellen.

Also setzten wir uns wieder hin, begutachteten verschiedene Grundrisse der Aveo 500 Reihe und planten sie erneut für unsere Bedürfnisse um. Dabei achteten wir aber diesmal darauf, im EG keine relevanten Wände zu verschieben oder herauszunehmen. So konnten wir dann am 26.06.2012 zwei Varianten an Fingerhaus schicken. Ein Entwurf kombinierte die Erdgeschosse des Aveo 511 (linker Teil) und des Aveo 513 (rechter Teil). Dies war von der Raumaufteilung her unser Favorit. Der zweite Entwurf basierte komplett auf dem Aveo 513 C6, hier wurde lediglich die Raumnutzung geändert, evtl. sogar im EG aus kostensicht optimiert.

Schließlich vereinbarten wir, uns am 04.Juli 2012 nochmal in Frankenberg zu treffen, um diese Entwürfe durchzusprechen und darauf aufbauend dann unser neues, nun etwas größeres Häuschen zu planen und zu kalkulieren.

Der Monat endete mit einem sehr angenehmen Termin, denn wir trafen uns mit unserem Fingerhaus-Berater und seiner netten Begleitung zu einem sehr guten Essen und verbrachten einen sehr schönen Abend miteinander. An dieser Stelle nochmals vielen Dank!

Juni 2012 – Mehr- und Minderkostenrechnung zum Ersten …

Anfang Juni war immer noch keine Mehr- und Minderkostenrechnung zu den ersten Vorabzügen da. Und da uns der Architekt ja geraten hatte, diese vor Bestätigung der Vorabzüge abzuwarten, wir andererseits aber auch den Kreditvertrag finalisieren wollten, habe ich in Frankenberg angerufen. Der mit unserem Vorgang befasste „Kostenrechner“ Herr D. verwies darauf, dass noch Informationen zum Keller hinsichtlich der notwendigen Maßnahmen für den KfW-55 Antrag fehlen würden. Er bot aber freundlicherweise an, schon mal eine Draft-Version vorab per Mail zu senden. Die kam dann auch am 6. Juni. Ab hier sind wir nun für den Tipp dankbar, die MM-Rechnung erst mal abzuwarten. Denn abgesehen davon, dass die Mehrkosten für zusätzliche Dämmmaßnahmen ja noch fehlten, das Agreement über die Kostenteilung für die bodentiefen Fenster der Kalkulationsabteilung wohl nicht vorlag und einige weitere Posten der Klärung bedurften, störte uns eines doch gewaltig: die Verschiebung von zwei Wänden – eine von Anfang an geplant, eine infolge eines planerisch durchaus sinnvollen Vorschlags des Architekten – sollte alles in allem Kosten für zusätzliche Statikmaßnahmen in Höhe von rund 7.000,- Euro nach sich ziehen. Ein weiterer großer Kostentreiber waren Vorwände in beiden Bädern, die sich aus der Sanitärplanung ergeben haben. Wären uns die Folgekosten der Planung bewusst gewesen, hätten wir möglicherweise eine andere Aufteilung gewählt.

An der Stelle kann man nur raten, die Unterlagen gut zu studieren. Positiv kann man allerdings vermerken, dass Fingerhaus offensichtlich für wegfallende Leistungen Minderkosten in derselben Höhe ansetzt wie die Mehrkosten, wenn die gleiche Leistung hinzugenommen wird.

Da uns doch einige Punkte nicht ganz nachvollziehbar erschienen, habe ich unsere Fragen und Anmerkungen gesammelt an Herrn D. zurückgemailt, zumal die MM-Rechnung ja auch noch unvollständig war. Auch habe ich schon zu diesem Zeitpunkt angefragt, ob man sich ggf. nochmal in Frankenberg für eine Umplanung zusammensetzen könnte, wenn die finale MM-Rechnung noch weitere Überraschungen bereithalten sollte.

März 2012 – Zeit der Entscheidung

Unser freundlicher und stets geduldiger Fingerhausfachverkäufer Herr Blautzig hatte uns ja schon vor längerer Zeit gesagt, dass es im März wieder eine Preiserhöhung bei Fingerhaus geben wird. Zuletzt sagte er uns auf dem Bauinfotag, dass er wohl bis Mitte März noch den alten Preis vereinbaren könne, ohne aber wegen eines Abschlusses weiteren Druck auszuüben.

Nun ist es also März geworden, und wir müssen uns entscheiden, ob wir jetzt zu den alten Konditionen mit Fingerhaus abschließen wollen oder uns für einen anderen Anbieter oder einen späteren Zeitpunkt mit dann aber sicherlich höheren Kosten für ein Fingerhaus entscheiden.

Also noch einmal eine finale Gesprächsrunde gedreht, nochmal die Bau- und Leistungsbeschreibungen verglichen, nochmal Vor- und Nachteile der einzelnen Konzepte abgewägt und schließlich mit dem Bauchgefühl konferiert  – und dann entschieden:

Es soll ein Fingerhaus AVEO werden, jetzt!  

Und am besten natürlich gleich und sofort 🙂 

Also haben wir einen Termin mit Herrn Blautzig ausgemacht, vorab schon mal die benötigten Unterlagen abgeklärt und sind dann mit unserem letzten Entwurf des etwas umgeplanten Aveo 411 am 13. März 2012 nach Bad Vilbel gefahren, um den Vertrag perfekt zu machen.

Es war ein angenehmer Termin, bei dem wir auch noch ein paar Details geklärt haben. Herr B. sagte uns allerdings, dass er den Vertrag mit dem Standard-Grundriss und entsprechenden Vermerken zu den Änderungen weitergeben muss, da die Zeit für eine fertige Werkszeichnung (er wollte am übernächsten Tag in den Urlaub) nicht mehr reichen würde. Bei Bedarf könne man auch im Nachhinein immer noch Änderungen vornehmen oder sogar auf einen anderen Haustyp wechseln.

Mit einem guten Gefühl, einem Werkvertrag und einer leckeren Flasche Wein haben wir dann am Abend den Weg nach Hause angetreten.

Zu Hause angekommen, wurde die Flasche dann gleich genossen. Dabei haben wir auch nochmal die Fingerhaus-Prospekte durchgesehen und festgestellt, dass es das AVEO auch mit nicht-bodentiefen Fenstern im OG gibt. Bei all unseren Planungen und Gesprächen war das nie ein Thema. Also gleich noch mal eine Mail geschrieben und bei Herrn Blautzig nachgefragt. Er hat das auch bestätigt, sich aber hinsichtlich der Mehrkosten, die uns infolge dieses Irrtums entstehen könnten, halbwegs kulant gezeigt. Hoffen wir mal, dass es dann auch dabei bleibt!

Februar 2012- Entscheidungsfindungsprozess

Der Februar 2012 war ein Monat voller Termine.

Zunächst waren wir auf der Bauexpo, Hessens größter Baumesse, um uns Informationen zu verschiedenen Heizungssystemen zu holen und auch um nochmal mit der einen oder anderen Firma zu reden. Zufällig haben wir auch unseren Kreditberater getroffen und konnten so schon mal unseren finanziellen Rahmen grob abstecken.

Weiterhin liefen die Gespräche mit den potentiellen Bauträgern – mit den einen besser, mit einem anderen nicht ganz so gut.

Außerdem haben wir uns an Faschingssonntag mal nach Kölle aufgemacht, aber nicht zum Karneval, sondern in die neue FertighausWelt in Frechen. Unglaublich, was da zum Teil für Riesenhäuser stehen – wer soll die eigentlich bauen? Gut gefallen haben uns hier das Weberhaus und auch das RENSCH-Haus. Die Option auf ein VIO umzusatteln hat sich allerdings erledigt, nachdem wir es in Köln gesehen haben. Es ist uns einfach im Grundriss zu verwinkelt und im Treppenhaus, insbesondere mit Kellerabgang, zu eng.

Eine Woche später ging es dann nach Frankenberg zum Bauinfotag. Hier konnte Fingerhaus punkten – einerseits bekamen wir bei der Bemusterungsausstellung den Eindruck, wir könnten schon etwas für unseren Geschmack finden, insbesondere bei den reichlich vorhandenen Fließen, andererseits hat uns aber auch die Fertigung ( es wurde ja gearbeitet !) überzeugt. Die Produktionshallen machten einen sehr ordentlichen und fortschrittlichen Eindruck. Man kann sich vorstellen, dass hier Maßarbeit erzielt werden kann. Natürlich haben wir auch nochmal ins Aveo reingeschaut und waren immer noch davon überzeugt: das könnte unser Haus sein.

Als give-away gab es dann noch einen Rucksack und Bälle für die Kids, und einen Bemusterungsgutschein für die Eltern.

Erste Angebote

Nachdem wir nun mehrere Treffen mit dem Fingerhausverkäufer in Bad Vilbel und dem Massivhausverkäufer aus unserer Region hatten und unsere Vorstellungen konkretisiert haben, fordern wir kurz vor Weihnachten 2011 ein erstes Angebot für unseren Entwurf an.

Der Massivhausbauer ist recht schnell mit seiner Antwort, aber erstens stimmt der Preis nicht und zweitens sind einige unserer „Must Haves“ scheinbar in der firmeninternen Kommunikation verloren gegangen. Hier hat sich also ein dickes Minus in der Bewertung aufgetan.

Das Fingerhaus-Angebot kam dann Mitte Januar. Unsere Pläne und Vorstellungen wurden hier zu 100 Prozent umgesetzt, leider war aber auch beim Fertighaus der Preis über unserem geplanten Budget.

Also müssen wir weiter überlegen und schauen, wo wir Kompromisse eingehen oder durch Umplanungen die Kosten senken können.

Besichtigungstouren

Um uns ein Bild von verschiedenen Anbietern zu machen, haben wir einige Ausflüge unternommen. Besichtigungen bei Bauherren, einzeln stehende Musterhäuser, eine Werksbesichtigung am Tag der offenen Tür bei Weber Haus in Wenden, und natürlich ein Besuch in der Fertighausausstellung in Bad Vilbel. Hier findet man sehr viele Firmen und kann eine Menge Ideen sammeln. Wir haben uns im Voraus schon einen Plan erstellt, welche Häuser überhaupt interessant wären. Andernfalls kommt man an einem Tag kaum durch, insbesondere mit zwei Kids im Gepäck.

In Bad Vilbel haben wir festgestellt: einige Häuser, die uns vor ein paar Jahren gefallen haben, sind aufgrund ihrer Größe und Raumaufteilung heute nicht mehr für uns interessant. Daher die Erkenntnis, man müsste eigentlich dreimal im Leben bauen: als Twen, als Familie und schließlich einen Alterssitz … man bräuchte nur das entsprechende Kleingeld dazu!

Unser Fazit nach all diesen Eindrücken: besonders gut gefallen hat uns das AVEO-Musterhaus am Fingerhaus-Firmensitz in Frankenberg. Außerdem sind noch in der engeren Auswahl verblieben: ein Weber „Generation“ Haus sowie ein nach unseren Vorstellungen frei geplantes Haus, entweder durch Schwabenhaus, oder schlüsselfertig durch ein in unserer Nähe ansässiges Massivhaus-Bauunternehmen, oder individuell über einen Architekturbüro.