17. Februar 2013 – Perimeterdämmung, Teil 1

Wir waren heute trotz Sonntag fleißig und haben mit der Kelleraussendämmung begonnen. Die Plusgrade bei uns müssen wir ausnutzen, da sich der Kleber für die
Perimeterdämmung nur ab ca. 5 Grad Plus berabeiten läßt. Wir sahen zwar von oben bis unten bekleistert aus, aber es hat auch Spaß gemacht endlich mal selber Hand anzulegen. Der Traum kommt wieder ein Stückchen näher. Heute sind wir ganz gut vorangekommen, da wir nur ganze Platte angeklebt haben.

Perimeterdämmung 1. Tag

Um die unterste Reihe an die Hohlkehle anzupassen, hatten wir gestern schon bei 34 Platten eine Seite angeschrägt.  Morgen geht es in die zweite Runde, dann am Werktag auch mit Säge, denn eine Menge Platten müssen noch auf Maß geschnitten werden. Das wird sicherlich etwas länger dauern. Wir haben extra Urlaub genommen und hoffen nun, daß die Kellerbauer sich auch wieder auf unserer Baustelle blicken lassen und die Restarbeiten (Hohlkehle und Sockel fertig mit Bitumdickschicht abdichten, und Stützstreben im Keller abbauern) erledigen. Ohne die erstgenannten Restarbeiten können wir nicht fertig dämmen, und das wäre ärgerlich.

Die unterste Reihe soweit es eben ging, es wurde gegen Abend aber auch langsam wieder kühler.

Die unterste Reihe soweit es eben ging, es wurde gegen Abend aber auch langsam wieder kühler.

Wenn die Kellerbauer und auch wir mit unserer Arbeit fertig sind, kann der Tiefbauer die Kanäle fertig machen und verfüllen. Dann darf unser Haus in zwei Wochen hoffentlich anrollen.

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10 Februar 2013 – Der Keller steht

Diese Woche waren die Jungs von Projektbau Lohrey da und haben unseren Keller gestellt!

Am Dienstagmorgen ging es los. Noch bevor die Straßensperrung stand, hatte sich der Kranwagen breit gemacht und es stand auch schon der erste von vier LKWs mit Wänden bereit. Die Sperrung hatte ich zwar für Dienstag bei der Gemeinde beantragt, unser Tiefbauer und gleichzeitig Baustellenabsperrbeauftragter hatte allerdings in der Vorwoche die Info von Projektbau bekommen, es ginge Mittwoch erst los und war daher am Montagmittag etwas überrascht. Es wurde aber alles rechtzeitig geregelt und die betroffenen Nachbarn hatten wir sowieso schon vorab informiert.

Kran und LKW für Kellerstellung

Punkt acht Uhr schwebte dann die erste Wand mit schon eingesetztem Kellerfenster ein, und dann ging es recht fix. Wand für Wand wurde millimetergenau gesetzt und mit den bereitliegenden Streben gesichert, drei Stunden später standen alle Wände und es  wurden die Deckenplatten aufgelegt. Als ich mittags wieder zur Baustelle kam, war der Kranwagen schon weg. Nachmittags ist dann schon der Übergang zwischen Wand und Bodenplatte vermörtelt worden. Außerdem war der gesamte Keller mit Planen abgedeckt, so dass kein Wasser oder Schnee reinkommen konnte – und ich auch nicht. Von außen sind die Wände jedenfalls unglaublich glatt.

zwei Kellerwände

Die Wände stehen

Kellerdeckenelemente

 

Auch in den nächsten Tagen wurde gearbeitet und so konnten am Freitag schon die Zwischenräume in den Außenwänden und die Deckenelemente mit Beton verfüllt werden – geplant war das ursprünglich für (Rosen-)Montag. Und an den Kellerfenstern waren schon Dämmplatten angebracht, um hier später die Lichtschächte montieren zu können.

Am Samstagvormittag bin ich dann zur Baustellen, um endlich mal bei Tageslicht da zu sein und meinen Keller betreten zu können. Und – Surprise, Surprise – auch am Samstag wurde gearbeitet. Die Lichtschächte hingen, ein Teil des Sockelmörtels und der Stoßkanten zwischen den Wandfertigteilen wurden bereits mit Bitumen verschmiert und im großen Kellerraum lief ein Heizstrahler. Ob das mehr zur Erwärmung der Bauarbeiter oder zum Trocknen des Betons war, habe ich nicht gefragt. Draußen war es jedenfalls kalt und im Kellerraum kuschelig warm.

Lichtschacht

Allerdings kam mir der Keller irgendwie fürchterlich klein vor (wenn ich bedenke, was da alles untergebracht werden will). Ich hoffe es liegt daran, dass es wegen der zugehängten Fenster sehr dunkel ist und die Räume noch mit etlichen Deckenstützen zugestellt sind.

Schließlich habe ich  noch ein paar Ratschläge für das Anbringen der Perimeterdämmung bekommen:

  • Am besten + 5 Grad Außentemperatur abwarten
  • Die unterste Reihe anfarsen, damit der Sockelmörtel nicht beschädigt wird, wenn beim Verfüllen mal eine Platte nach unten geschoben wird
  • 18 cm von der Oberkante wegbleiben
  • Platten versetzt anbringen, Kreuzfugen vermeiden
  • Fugen und Stöße auch noch mal mit Bitumen verschmieren
  • Und vor allem alte Klamotten anziehen

Unklar ist, wer wann die Kernbohrung für die Mehrspartenhauseinführung macht. Das muss ich noch abklären. Ansonsten bin ich jetzt dran. Sobald es warm genug ist, muss die Perimeterdämmung angebracht werden …

02.02.2013 – Die Bodenplatte für den Keller ist fertig

Schlagartig ist es wieder „warm“ geworden, Temperaturen bis in den zweistelligen Bereich. Damit konnte es also weitergehen. Auf die Sauberkeitsschicht kam erst noch eine Folie und dann haben die Bodenplattenbauer Mittwoch und Donnerstag eine Menge Eisen zusammengefügt.

Betonieren der Bodenplatte

Gestern kam dann der Beton und die Bodenplatte wurde gegossen,d.h. der Beton mit einem Pumpenwagen eingebracht.

Bodenplatte am Trocknen

Jetzt ist sozusagen der Grundstein für unser Haus gelegt, sofern man das bei einem Fertighaus mit Betonkeller sagen kann.

Mal sehen, ob der Keller Dienstag oder Mittwoch geliefert wird. Zumindest ist es so geplant.

29.01.2013 – Es steht ein Häuschen …

Zumindest ein Dixi-Klo ist schon mal aufgestellt …

Aber Partnerbau hat heute telefonisch mitgeteilt, dass es morgen es mit den Arbeiten an der Bodenplatte losgehen soll.
Mal sehen, wie lange die „warmen“ Temperaturen anhalten …, nachdem nun ja die Baustelle wegen der Frostgrade für 10 Tage lahmgelegt war.

19. Januar 2013 – Baugrube ist fertig, Erstbesteigung des Monte Lehmo

Gestern ist der Tiefbauer mit der Baugrube erstmal fertig geworden. Sie Sauberkeitsschicht ist eingebracht und das Vermessungsbüro informiert. Der Kanal ist noch nicht gelegt – da muss wohl erst mal klar sein, wo genau die Abflussrohre aus der Kellerwand rausgeführt werden. Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, ist hier ordentlich gearbeitet worden. Sogar die Staße wurde gekehrt, nachdem der Bagger wieder verladen war. Danke, Firma B.B. !

Nun kann als nächstes die Feinabsteckung erfolgen und mit der Bodenplatte begonnen werden, wenn es die frostigen Temperaturen zulassen.

Ach ja, der Lehmhügel war über Nacht an der Oberfläche schon etwas gefroren. Somit habe ich heute die Erstbesteigung des Monte Lehmo gewagt. Hier ist das Beweisfoto, vom Gipfel aus aufgenommen:

Baugrube mit Sauberkeitsschicht, Blick vom Monte Lehmo

16. Januar 2013 – News vom Loch

Mittelhessen meldet eine geschlossene Schneedecke, zumindest da, wo nicht
gestreut wurde. Und unsere Kids wollen natürlich gleich nach KiGa und
Schule raus in den Schnee, ist ja klar.
Aber: Ich bekomme eben die Nachricht von der Baustelle, dass
unsere Zisterne heute wohl doch nicht geliefert wird, weil der Liefer-LKW irgendwo bei
einem anderen Auftag feststeckt. Und: der Bagger baggert fröhlich vor sich hin
aber die Erde wird nicht abgefahren, weil die Abladestelle nicht angefahren
werden kann. Damit werden nun unsere Lehmhügel zu mittleren Mittelgebirgen …

Mal sehen, wie es in den nächsten Tagen weitergeht.

14. Januar 2013 – Die Erdarbeiten haben begonnen

Am Samstag habe ich 125 KG Kalk auf der Wiese verstreut, dass soll angeblich da Unkraut reduzieren, was später mal aus dem Mutterboden wieder rauskommen könnte. Das Thermometer ist das ganze Wochenende wahrscheinlich nicht einmal über Null Grad gewesen, aber gestern kam dann die Mail vom Baggerbetrieb: “ Gegen 9 Uhr morgen früh wollen wir anfangen. “

Es geht also tatsächlich los. Heute morgen bin ich noch mal schnell an am Baugrundstück vorbeigefahren – noch keiner da – ok, ist ja auch erst 7 Uhr ! Auf dem Nachbargrundstück steht das Fußballtor der Kids noch, wo eventuell ein Teil des Aushubs hin soll. Ich hatte sie am Samstag ja noch mal gebeten, es ein wenig zur Seite zu versetzen, aber das kann man ja zwischen Nachmittag und Einbruch der Dunkelheit schnell mal wieder vergessen, wenn man Neuer, Götze oder vielleicht auch Messi heist . Hoffentlich kommt der Baggerfahrer damit klar.

Drei Stunden später rufe ich beim Chef der Baggerfirma an. Die Neugier treibt mich, und außerdem muss ich ja wissen, wann die Zisterne geliefert werden soll …

Und dann noch mal 6 Stunden später bin ich endlich wieder an – ja, nicht an der Wiese, sondern an der Baustelle! Der Bauzaun steht, dahinter ein Bagger. Die 10 cm Mutterboden sind abgeschoben und es klafft schon ein Graben, wo später mal der Abwasserkanal unter dem Hof durchlaufen wird. Auch die Markierung des Abwasserkanals ist gefunden.

2013-01-14_Erdarbeiten

Wir haben eine BAUSTELLE !

07. Januar 2013 – Noch ein Schild und Grobabsteckung

Damit das Werbeschild von Fingerhaus nicht so alleine auf dem Grunstück steht, haben wir nun noch ein zweites Ständerwerk aufgestellt. Hier hängt nun unser Bauschild dran, welches kurz vor Weihnachten per Post gekommen war. Dazugesellen dürfen sich dann diverse andere Mitteilungen, Platz genug ist ja !

2013-01-05_Bauschild

Außerdem haben wir noch mal die Hausmarkierungspfosten nachgemessen und korrigiert.

Am Montag kamen dann die Vermesser und haben unsere Pfosten alle mal um 10 cm korrigiert – klar, wir haben das Haus abgesteckt, die den Keller. Hätten wir ja auch mal wissen können… Außerdem sind mal ein paar Höhen auf dem Grundstück aufgenommen worden, damit man hinterher auch nachvollziehen kann, wieviele Kubikmeter Boden eigentlich ausgebaggert wurden.

Mit einem blauen Pfosten wurde auch die Erdwärme-Bohrstelle markiert. Hier soll nämlich keine Erde gelagert werden.

2013-01-07_Grobabsteckung

Von uns aus kann es also eigentlich losgehen mit den Erdarbeiten.

Januar 2013 – Versicherungen, denn es wird ernst

So, wir sind gut ins neue Jahr reingekommen, jetzt wird es langsam ernst.

Wir haben einen Vermesser mit der Grobabsteckung betraut, der wird am Montag aufschlagen. Daher also heute noch schnell per Mail die Bauherren-Haftpflicht bestätigt. Getreu dem Motto, wenn man eine Versicherung hat, sollte eigentlich nichts passieren.

Bei den weiteren Versicherungen bin ich gerade noch am überlegen. Die Feuer-Rohbauversicherung ist ja in der Wohngebäudeversicherung eingeschlossen, und die wollen wir wiederum bei der gleichen Gesellschaft abschließen wie die Hausratversicherung. Dann gibt es wenigstens keinen Zoff zwischen den Gesellschaften, wenn wirklich mal was sein sollte. Da lohnt sich das vergleichen schon.

Jahreswechsel 2012 – 2013

                           Wir wünschen allen, die dies lesen, einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2013!

Für uns wird dieses Jahr sicherlich sehr aufregend,denn im ersten Quartal ( oder eher Halbjahr ) soll ja unser neues zu Hause entstehen.

Wir hoffen natürlich, dass alles so klappt wie wir uns das vorstellen und wünschen all jenen, die auch bauen, ebenfalls gutes Gelingen.