04. Juli 2012 – Umplanung auf das Aveo 5xx

Am 4. Juli machten wir uns abermals auf den Weg nach Frankenberg, um uns über eine Umplanung auf eine unserer Aveo 500 Varianten zu unterhalten. Hier zeigt sich, dass es gut ist mit einer Firma „in der Nähe“ zu bauen. Bei ca. einer Stunde Fahrzeit (wegen der vielen Radarfallen) kann man da schon noch mal einen Termin ausmachen. Wir wurden von beiden Kundenbetreuern und unserem Architekten empfangen. Letzterer hatte sich schon mit den Entwürfen vertraut gemacht und dahingehend geprüft, dass die Vorgaben aus dem Bebauungsplan alle eingehalten werden. Es war kein Thema, dass die von uns favorisierte Variante von Fingerhaus so umgesetzt werden könnte. Hinzu kam dann auch noch der Vater dieser Gedanken, Herr D., der nochmals den Rahmen der Mehrkosten bestätigte. Die Statik sollte diesmal auch kein Problem sein, das wurde ad hoc vor Ort nochmal mit der entsprechenden Abteilung abgeklärt. So kam es, dass wir in rund zwei Stunden unsere Planung anpassten. Das Haus wird nun etwa 80 cm länger, der Grundriss im EG etwas umgestellt, die Hausanschlüsse, der Sicherungskasten und die Vitocall-Wärmepumpe aus dem Vorratskeller in den HWR im Keller umgelegt. Dafür wird dieser nun nicht beheizt, denn mit dem höheren Fußbodenaufbau für die Fußbodenheizung ginge die Wärmepumpe nicht in den Raum. Auf der anderen Seite kommt uns das natürlich auch bei der KfW-Berechnung entgegen. Schließlich wurde noch der Kamin neu eingeplant und die Lichtschächte/Fenster im Vorratskeller umplatziert.

Mit einem guten Gefühl im Bauch nutzten wir den angebrochenen Tag, um uns von dem Küchenstudio im benachbarten Korbach ein Bild zu machen. Ob wir unseren Küchengutschein nutzen werden, hängt ja auch von den Angeboten ab. Wir gingen einmal durch die Ausstellung, aber viele Küchen sagten uns schon rein optisch eigentlich nicht zu. Lediglich ein oder zwei aus der Ausstellung kämen in Frage. Da wir aber die Küchenplanung solange zurückstellen wollten bis klar ist wie die Räumlichkeiten sein werden, wechselten wir nur ein paar Worte mit Herrn G. und machten uns dann wieder auf den Heimweg.

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Juni 2012 – Zeit des Umdenkens, oder auch „Think Big“

In der zweiten Junihälfte habe ich dann einige Telefonate mit Herrn D. in Frankenberg geführt. Im Wesentlichen ging es um die Zusatzkosten für die bodentiefen Fenster und die Statik. Auch die Sanitärvorwände und die Berechnung der zusätzlichen Wände im Bereich des Quergiebels wurden thematisiert. Er war immer sehr darauf bedacht, alles genau zu erklären und uns verständlich zu machen. Dadurch konnten wir in den Gesprächen mit Herrn D. alle Punkte klären. Allerdings verblieben immer noch die Mehrkosten für die Statik und die umfangreichen Sanitärvorwände, und wir wollten, auch weil unsere Finanzierung endlich abgeschlossen werden sollte, endlich Klarheit über die Kosten. Daher erneut unsere Anfrage, sich hinsichtlich einer kostenoptimierteren Planung in Frankenberg zu treffen. Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde Herr D. endgültig zum Berater, denn er erkannte, dass sich unser Grundriss in einer Version des Aveo 500 weitgehend wiederfindet. Der Clou dabei: der Grundpreis dieser Version wäre im Vergleich zu unserem Aveo 400 nicht viel höher als die jetzt angefallenen Mehrkosten. Also, statt Stahl unsichtbar in die Decke einzubringen lieber ein um 80 Zentimeter längeres Haus bauen?

Mit diesem Gedanken konnten wir uns anfreunden, zumal wir eigentlich immer gedacht hatten, dass eine Hausnummer größer wesentlich mehr im Preis ausmachen würde. Aber Herr D. bestätigte es uns nochmals telefonisch, und auch eine FH-Verkäuferin, die wir dieser Tage bei einer Hausbesichtigung trafen, konnte es sich vorstellen.

Also setzten wir uns wieder hin, begutachteten verschiedene Grundrisse der Aveo 500 Reihe und planten sie erneut für unsere Bedürfnisse um. Dabei achteten wir aber diesmal darauf, im EG keine relevanten Wände zu verschieben oder herauszunehmen. So konnten wir dann am 26.06.2012 zwei Varianten an Fingerhaus schicken. Ein Entwurf kombinierte die Erdgeschosse des Aveo 511 (linker Teil) und des Aveo 513 (rechter Teil). Dies war von der Raumaufteilung her unser Favorit. Der zweite Entwurf basierte komplett auf dem Aveo 513 C6, hier wurde lediglich die Raumnutzung geändert, evtl. sogar im EG aus kostensicht optimiert.

Schließlich vereinbarten wir, uns am 04.Juli 2012 nochmal in Frankenberg zu treffen, um diese Entwürfe durchzusprechen und darauf aufbauend dann unser neues, nun etwas größeres Häuschen zu planen und zu kalkulieren.

Der Monat endete mit einem sehr angenehmen Termin, denn wir trafen uns mit unserem Fingerhaus-Berater und seiner netten Begleitung zu einem sehr guten Essen und verbrachten einen sehr schönen Abend miteinander. An dieser Stelle nochmals vielen Dank!