Februar 2012- Entscheidungsfindungsprozess

Der Februar 2012 war ein Monat voller Termine.

Zunächst waren wir auf der Bauexpo, Hessens größter Baumesse, um uns Informationen zu verschiedenen Heizungssystemen zu holen und auch um nochmal mit der einen oder anderen Firma zu reden. Zufällig haben wir auch unseren Kreditberater getroffen und konnten so schon mal unseren finanziellen Rahmen grob abstecken.

Weiterhin liefen die Gespräche mit den potentiellen Bauträgern – mit den einen besser, mit einem anderen nicht ganz so gut.

Außerdem haben wir uns an Faschingssonntag mal nach Kölle aufgemacht, aber nicht zum Karneval, sondern in die neue FertighausWelt in Frechen. Unglaublich, was da zum Teil für Riesenhäuser stehen – wer soll die eigentlich bauen? Gut gefallen haben uns hier das Weberhaus und auch das RENSCH-Haus. Die Option auf ein VIO umzusatteln hat sich allerdings erledigt, nachdem wir es in Köln gesehen haben. Es ist uns einfach im Grundriss zu verwinkelt und im Treppenhaus, insbesondere mit Kellerabgang, zu eng.

Eine Woche später ging es dann nach Frankenberg zum Bauinfotag. Hier konnte Fingerhaus punkten – einerseits bekamen wir bei der Bemusterungsausstellung den Eindruck, wir könnten schon etwas für unseren Geschmack finden, insbesondere bei den reichlich vorhandenen Fließen, andererseits hat uns aber auch die Fertigung ( es wurde ja gearbeitet !) überzeugt. Die Produktionshallen machten einen sehr ordentlichen und fortschrittlichen Eindruck. Man kann sich vorstellen, dass hier Maßarbeit erzielt werden kann. Natürlich haben wir auch nochmal ins Aveo reingeschaut und waren immer noch davon überzeugt: das könnte unser Haus sein.

Als give-away gab es dann noch einen Rucksack und Bälle für die Kids, und einen Bemusterungsgutschein für die Eltern.

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Besichtigungstouren

Um uns ein Bild von verschiedenen Anbietern zu machen, haben wir einige Ausflüge unternommen. Besichtigungen bei Bauherren, einzeln stehende Musterhäuser, eine Werksbesichtigung am Tag der offenen Tür bei Weber Haus in Wenden, und natürlich ein Besuch in der Fertighausausstellung in Bad Vilbel. Hier findet man sehr viele Firmen und kann eine Menge Ideen sammeln. Wir haben uns im Voraus schon einen Plan erstellt, welche Häuser überhaupt interessant wären. Andernfalls kommt man an einem Tag kaum durch, insbesondere mit zwei Kids im Gepäck.

In Bad Vilbel haben wir festgestellt: einige Häuser, die uns vor ein paar Jahren gefallen haben, sind aufgrund ihrer Größe und Raumaufteilung heute nicht mehr für uns interessant. Daher die Erkenntnis, man müsste eigentlich dreimal im Leben bauen: als Twen, als Familie und schließlich einen Alterssitz … man bräuchte nur das entsprechende Kleingeld dazu!

Unser Fazit nach all diesen Eindrücken: besonders gut gefallen hat uns das AVEO-Musterhaus am Fingerhaus-Firmensitz in Frankenberg. Außerdem sind noch in der engeren Auswahl verblieben: ein Weber „Generation“ Haus sowie ein nach unseren Vorstellungen frei geplantes Haus, entweder durch Schwabenhaus, oder schlüsselfertig durch ein in unserer Nähe ansässiges Massivhaus-Bauunternehmen, oder individuell über einen Architekturbüro.