Der Mai 2012 – 1. Vorabzüge und Durchführung des Bodengutachtens

Der Mai begann mit einem Brief von Fingerhaus – unsere bisherige Betreuerin Frau K. verabschiedete sich und führte Ihren Nachfolger Herrn H. ein. Schade, sie hat bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Am 6. Mai sind wir dann ohne Kinder zum Tag der offenen Tür nach Frankenberg gefahren, um uns noch mal in Ruhe in der Bemusterung umzusehen und schon mal die eine oder andere Entscheidung vorzubereiten und ein paar Kosten zu erfragen.

Am 17. Mai kamen dann endlich die ersten Vorabzüge, allerdings ohne die Mehr – Minderkostenrechnung. Aber es ist natürlich schon toll, wenn man richtige Zeichnungen in den Händen hält…

Einen Tag später haben wir uns dann für die Vergabe des Bodengutachtens an die Ingenieurgesellschaft Lenz + Gast (ILG) entschieden. Unter all den Angeboten, die wir bekommen haben, hatte die ILG unter jenen mit dem größeren Leistungsumfang den besten Preis und vor allem das am klarsten strukturierte und verständlichste Angebot. Der persönliche Eindruck hat das ganze abgerundet und sollte sich auch bei der Abwicklung des Auftrags bestätigen. Schon beim telefonischen Kontakt zur Abklärung der Vergabe konnte ein Termin in der Folgewoche mit uns vereinbart werden. Nach schriftlicher Auftragsbetätigung wurden dann die vier Proben – an jeder Hausecke eine – am 24.05. entnommen. Herr Gast hat sich vorher noch mal telefonisch gemeldet und angekündigt, um welche Uhrzeit sie genau da sein werden, so dass ich vor Ort sein konnte. Es stellte sich heraus, dass der Boden zwar wie erwartet sehr lehmig ist ( Bodenklasse 3-4), der weitere Untergrund hinsichtlich der Tragfähigkeit aber eigentlich nicht schlecht ist (Grauwackenschiefer). Weder wurde im Kellerbereich fester Fels vorgefunden, noch haben wir auf dieser Höhe Grundwasser. Also taucht unser gelegentlicher Tümpel wirklich nur wegen des langsam versickernden Regenwassers nach starken Regenperioden auf.

Schon am nächsten Tag haben wir ein erstes vorläufiges Gutachten per Mail bekommen, und eine Woche später die vollständige Version – erst per PDF, dann in zweifacher Ausfertigung per Post. Einerseits mit detaillieren Kennziffern und Bezügen, andererseits aber auch nochmal so beschrieben, dass man es auch als Laie verstehen kann. Ebenso sind klare Empfehlungen hinsichtlich Gründung und Absicherung gegen Feuchtigkeit enthalten. Für uns wichtig: Sauberkeitsschicht aus Magerbeton statt Kies, damit es keine nassen Füße von unten gibt. Und außerdem: Weiße Wanne kann natürlich, muss aber nicht! Empfohlen wird eine Ringdrainage nach DIN 4095 mit Abdichtung gem. Din 18195-T4.

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Was sonst noch im April 2012 geschah … Planungsprotokoll und Bodengutachten

Zwei Wochen nach dem Architektentermin haben wir das Planungsprotokoll erhalten. Schön, endlich auch die ersten professionellen Skizzen vom Architekten in den Händen zu haben. Wir haben sie gleich wiedererkannt!

Eine Woche später gingen diese dann mit 3 kleinen Anmerkungen (die OG-Badtür soll eine 90er statt 77er Breite bekommen, und die Platzierung der Fenster könnte noch geringfügig optimiert werden) zurück nach Frankenberg. Schließlich fiebern wir ja dem Vorentwurf entgegen.

Am gleichen Tag habe ich mich auch hingesetzt und aus den Gelben Seiten diverse Geologen/Ingenieurbüros aus dem Umkreis rausgesucht und angemailt. Alle erhielten den gleichen Text mit der Bitte um ein Angebot für ein Bodengutachten mit einem definierten Leistungsumfang gemäß den Anforderungen von Fingerhaus. Wir wollten erst mal Vergleichsangebote zur GAGV einholen. Bei vergleichbaren Kosten ist mir im Zweifel ein völlig unabhängiger Bodengutachter lieber.

Noch am gleichen Tag bzw. am nächsten Tag kamen die ersten Reaktionen per Telefon und Mail – bei anderen musste ich noch eine Woche später nachfragen. Die Angebote waren durchweg wenige Hunderter teurer, dafür beinhalteten sie allerdings auch alle mehr Leistungen (z.B. 3-4 Bohrungen, ausführliches Gutachten anstelle eines tabellarischen etc.).

Wir überlegten nun, welchen Bodengutachter wir nehmen sollen.