07. März 2013 – Der Stelltrupp ist durch

Die letzten 4 Tage waren sehr aufregend. Nachdem am Montag das Haus ja bei strahlendem Sonnenschein gestellt wurde, kam am Dienstag bei gleichem Wetter der Schornstein hinein, das Dach wurde gedeckt und die Regenrinnen angebracht. Auch der Elektriker hat seine Arbeit aufgenommen. Am Abend war es dann Zeit für einen kleinen Umtrunk und die zugehörige Richtspruch-Zeremonie. Das Glas zersprang, also schon mal ein gutes Zeichen …

Das Problem des fehlenden bzw. wegen des Gerüstes nicht zu erstellenden Mehrsparten-Hausanschlusses wurde auch gemeinsam durch Bauleiter und Tiefbauer gelöst: Wir werden jetzt statt von der Giebelseite her von der Traufseite her in den Hauswirtschaftsraum hinein gehen.

Ab Mittwoch dann wieder Regen, aber das Haus ist ja dicht. Donnerstag habe ich die Richtkolonne leider Abends verpasst, und Freitag haben sie sich auf den Heimweg gemacht. Schade, ich hätte mich gerne zum Abschluss nochmal persönlich bedankt.

.Am Wochenende geht es dann für uns mit der Innenisolierung im Keller los, und auch die Sanitär- und Heizungsinstallateure sollen in der kommenden Woche anfangen.

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04. März 2013 – Das Haus steht

Nach einer kurzen Nacht bin ich gegen 5:30 Uhr losgefahren, um die Straßensperrung auf die Straße zu ziehen. Und siehe da, da steht schon ein Fingerhaus-LKW in der Straße. Und um die Ecke steht ein Kranwagen. Alle schlafen noch friedlich – oder auch nicht, denn kaum habe ich das Standrohr und den Wasserbottich ausgeladen, kommt ein Kleintransporter mit dem vertrauten F auf der Seite angefahren und vier nette Herren steigen aus.

Kran schwebt

Kran schwebt

Von da an geht es Schlag auf Schlag. Arbeitsgeräte werden ausgeladen, der Kran platziert sich in die Schwebeposition, der nächste LKW kommt an. Wände werden gestellt und gegen 9:30 Uhr stehen die EG-Außenwände mitsamt Türen und Fenstern (na ja, ein Fensterflügel fehlt). Wir stehen im strahlenden Sonnenschein (das erste Mal in diesem Jahr), sind happy und genießen den Tag!

Abgesehen von einer kurzen Pizza-Pause arbeiten die Jungs ruhig und zügig. Man merkt, dass jeder weis, was zu machen ist. Schon vor der Mittagspause haben auch die Gerüstbauer angefangen, ihr Gerüst zu stellen. Just in Time wird der Rauhspund geliefert und im Laufe des Tages vom netten Kranfahrer auf den Dachboden gehievt. Und so wächst das Haus bis zum Abend gen Himmel.

Das Haus wächst in den blauen Himmel

Das Haus wächst in den blauen Himmel

Und auch wenn sich das eine oder andere Teil des Giebels etwas quer stellen wollte (Nomen est Omen), klappte es, im Scheinwerferlicht des Kranauslegers bis zum Feierabendbierchen das Haus dicht zu haben.

Kurz vor Feierabend

Kurz vor Feierabend

Meinen Respekt, Jungs !