Anfang November 2012 – Finale Küchenrunde

Zurück aus dem Urlaub haben wir den Bemusterungstermin abgeklärt. Am 8. und 9. November werden wir in Frankenberg erwartet. Damit ist auch klar, es muss eine Entscheidung in der K-Frage her, denn zur Bemusterung soll ja auch ein Küchenplan vorgelegt werden.

Die passende Front und Arbeitsplatte haben wir ja schon im Kopf, aber die optimale Anordnung und die Auswahl der Elektrogeräte war bisher hingegen noch nicht so klar. Mit den Erkenntnissen des letzten Urlaubs ist die Bauherrin also noch mal in sich gegangen und hat eine weitere Variante der Küchenplanung aus dem Hut gezaubert.

Die gewünschte Halbinsel wird vor das Fenster verschoben, aus Küchenzeile und gegenüberliegendem E-Hochschrankblock wird ein L, und schon ist mehr Bewegungsfreiraum da.

Damit ging es nun in die letzte Angebotsrunde bei den Anbietern, mit der Option die E-Geräte zu variieren oder sogar eine Alternative in den Fronten anzubieten, um im Budget zu bleiben.

Aber die vorgeschlagenen Fronten sagten optisch einfach nicht so zu (klar, wenn man sich eigentlich schon auf etwas eingeschossen hat), und mit dem Budget wollte es auch nicht so ganz hinhauen. Bei einem Wettbewerber schien es uns sogar so, als würde die Küche von Angebot zu Angebot teurer, egal wie sie geschnitten und ausgestattet war.

Da wir trotz intensiver Terminkoordination bis zum Abend vor der Bemusterung noch kein unterschriftsreifes Angebot haben, beschließen wir ohne Küchenplan zur Bemusterung zu fahren. Allerdings stehen für uns die Anordnung der Küche und damit auch die Platzierung der Anschlüsse und Steckdosen fest. Für Freitagnachmittag haben wir noch mal einen Termin beim Küchenstudio in Korbach, sofern wir rechtzeitig mit der Bemusterung fertig sind. Hier liegen derzeit die besten Chancen, ein akzeptables Angebot zu bekommen.

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Oktober 2012 – Ein konstruktiver Ostseeurlaub

Fast schon traditionell, wenn auch diesmal recht kurzentschlossen, verbrachten wir wieder eine Woche im Oktober in Pelzerhaken an der Ostsee. Diesmal hatte unser Ferienhäuschen eine Empore unter dem Dach, sehr zur Freude unserer Kinder. Sie wurde gleich als Spielwiese auserkoren und die Kids wünschten sich das auch für ihre Zimmer im neuen Haus. Überlegt hatten wir das ja mal, aber wer will denn immer eine so steile Treppe/Leiter mit dem Staubsauger oder Putzeimer hochkletten?

Mit im Urlaub hatten wir unsere Grundrisse und alle wichtigen Möbel – natürlich aus Bastelkarton und zweidimensional im Format 1:100. So konnten wir uns in Ruhe Gedanken machen um die richtige Platzierung von Möbeln, Steckdosen und Homeway-Dosen.

Außerdem kamen wir zur Erkenntnis, das die Küchenplanung nochmal überdacht werden muss. Denn die Küchenzeile im Ferienhaus hatte den gleichen Abstand zwischen Arbeitsfläche/Spüle zur Wand wie unser erster Entwurf zur Kochinsel, und das war schon ziemlich eng.

Eine schöne Überraschung gab es dann auch noch. Wir bekamen einen Anruf von Fingerhaus: unsere Bemusterung ist für die 45. KW vorgesehen – wann wir denn zwischen dem 05. und 09. November für zwei Tage nach Frankenberg kommen könnten?

Juli und August 2012 – Planung und Angebotssondierungen

Den Rest des Julis und den August 2012 haben wir genutzt, um uns mit der weiteren Planung zu befassen und uns Angebote einzuholen.

Der 2. Vorentwurf sah schon ganz gut aus, mal davon abgesehen dass in der Galerie plötzlich links und rechts die Dachschräge sichtbar sein sollte. Das lies sich aber durch ein Telefonat mit Herrn D. klären. Die Galerie wird etwas verbreitert, dann passt es wieder. Die Mehrkosten wurden auch gleich genannt und sind vertretbar. Außerdem wird die Garderobe noch ein paar Zentimeter breiter und im Dachgeschoss wollen wir Dusche und Toilette tauschen – aber das könnte noch ein Thema in der Bemusterung werden. Hat uns Herr H. ja schon beim Architektentermin prophezeit, das die Badeinteilung erst dann endgültig entschieden wird. Die Mehr- und Minderkostenrechnung zu den zweiten Vorentwürfen ließ allerdings wieder bis zum 10.August auf sich warten.

Die Küchenplanung ist da schon komplizierter. Etliche Entwürfe wurden auf Papier und Online bei diversen Webseiten von Küchenanbietern von uns erstellt. Dann ging es mit einem Favoriten im Hinterkopf zum ersten Möbelhaus. Nach einigen Stunden hatten wir ein erstes Angebot – preislich blieb es im vorab gesetzten Rahmen und es war so designt, wie wir es uns auch vorgestellt hatten. Allerdings waren zwischen Spüle und Kochinsel nur ca. 80 cm Platz, was uns zögern lies. Zumal ein erster Berater im gleichen Haus beim Blick auf den Raumplan meinte, eine Kochinsel liese sich wohl nicht verwirklichen. In der Folge haben wir eine zweite Planung von einem Küchenstudio entwerfen lassen, hier kam eine ganz andere, klassischere Lösung in U-Form heraus. Allerdings wesentlich teurer, nicht zuletzt auch wegen der Marke der eingeplanten Technischen Geräte. Und auch der Haus – und Hoflieferant von Fingerhaus übernahm unseren ersten Entwurf mit dem geringen Arbeitsplatz, zu ähnlichen Kosten wie das Möbelhaus. Ergo – Entscheidung vertagt.

Eine viel schnellere Entscheidung gab es hinsichtlich der Treppen. Eigentlich wollten wir uns nur mal bei einem Tag der offenen Tür in einem Treppenstudio orientieren, was wie wirkt – und haben uns gleich in eine Bambustreppe verliebt. Eine Woche später hat und der Geschäftsführer ein Angebot vorbeigebracht, was uns dazu veranlasste, die Treppe als „abzubemustern“ zu vermerken. Klären müssen wir nur, inwieweit der Wandaufbau vorbereitet und ausgeführt werden kann und ob wir dann eine Wange brauchen oder nicht.

Informiert haben wir uns zu diesem Zeitpunkt auch über Zisternen, da die Betonzisteren eh aus unserer Ecke kommen – auch hier haben wir die Entscheidung „abbemustern“ getroffen. Allerdings belassen wir es bei der Verwendung „Gartenbewässerung“. Die Nutzung als Brauchwasser für Toilette und Waschmaschine scheiterte daran, dass es für die Waschmaschine dann wohl doch nicht genommen würde und nur für die Toilette sich der Mehraufwand wohl einfach nicht lohnt.

Nachdem wir dann am 21. August noch die Finanzierung mit der Bank unter Berücksichtigung der Mehrkosten für das nun größere Haus geklärt haben, gingen am 26. August die 2. Vorabzüge und die MM-Kosten für selbige zurück an Fingerhaus.

Wir bekommen also ein Aveo 5xx !

04. Juli 2012 – Umplanung auf das Aveo 5xx

Am 4. Juli machten wir uns abermals auf den Weg nach Frankenberg, um uns über eine Umplanung auf eine unserer Aveo 500 Varianten zu unterhalten. Hier zeigt sich, dass es gut ist mit einer Firma „in der Nähe“ zu bauen. Bei ca. einer Stunde Fahrzeit (wegen der vielen Radarfallen) kann man da schon noch mal einen Termin ausmachen. Wir wurden von beiden Kundenbetreuern und unserem Architekten empfangen. Letzterer hatte sich schon mit den Entwürfen vertraut gemacht und dahingehend geprüft, dass die Vorgaben aus dem Bebauungsplan alle eingehalten werden. Es war kein Thema, dass die von uns favorisierte Variante von Fingerhaus so umgesetzt werden könnte. Hinzu kam dann auch noch der Vater dieser Gedanken, Herr D., der nochmals den Rahmen der Mehrkosten bestätigte. Die Statik sollte diesmal auch kein Problem sein, das wurde ad hoc vor Ort nochmal mit der entsprechenden Abteilung abgeklärt. So kam es, dass wir in rund zwei Stunden unsere Planung anpassten. Das Haus wird nun etwa 80 cm länger, der Grundriss im EG etwas umgestellt, die Hausanschlüsse, der Sicherungskasten und die Vitocall-Wärmepumpe aus dem Vorratskeller in den HWR im Keller umgelegt. Dafür wird dieser nun nicht beheizt, denn mit dem höheren Fußbodenaufbau für die Fußbodenheizung ginge die Wärmepumpe nicht in den Raum. Auf der anderen Seite kommt uns das natürlich auch bei der KfW-Berechnung entgegen. Schließlich wurde noch der Kamin neu eingeplant und die Lichtschächte/Fenster im Vorratskeller umplatziert.

Mit einem guten Gefühl im Bauch nutzten wir den angebrochenen Tag, um uns von dem Küchenstudio im benachbarten Korbach ein Bild zu machen. Ob wir unseren Küchengutschein nutzen werden, hängt ja auch von den Angeboten ab. Wir gingen einmal durch die Ausstellung, aber viele Küchen sagten uns schon rein optisch eigentlich nicht zu. Lediglich ein oder zwei aus der Ausstellung kämen in Frage. Da wir aber die Küchenplanung solange zurückstellen wollten bis klar ist wie die Räumlichkeiten sein werden, wechselten wir nur ein paar Worte mit Herrn G. und machten uns dann wieder auf den Heimweg.