02.03.2013 – die Nervosität steigt

Noch zwei Tag bis zur Hausstellung !

Wir sind zugegebenermaßen schon ganz schön nervös.

Aber der Reihe nach: Unser Tiefbauer hat inzwischen den Abwasserkanal angeschlossen und auch die Arbeitsräume rund um den Keller verfüllt, z.T. mir Receicling-Material, zum Teil mit unserem Aushub. Irgendwo muss man eben Kompromisse eingehen. Auch der Hof ist befestigt und rund ums Haus ist ein Kiesstreifen erstellt worden, so dass man sauber und ohne Lehmschuhe ans und ins zukünftige Haus kommen kann.

Mittwoch hatten wir den ersten Ortstermin mit dem Bauleiter. Er war allerdings wohl in der letzten Woche schon mal da, um den Keller abzunehmen. Seit Donnerstag liegt auch schon der Schornstein bereit, und Freitag haben sich die Dachziegel hinzugesellt. Ein Teil von Haus ist also schon mal vor Ort.

Etwas Aufregung gab es wegen der Versorgeranschlüsse. Hier ist das Dilemma, dass die Anschlüsse aus verschiedenen Gründen (Wetter, fehlende Bemaßung und Detailinformationen in den Ausführungsplänen, Zeitmangel nach Fertigstellung des Kellers, etc. ) nicht rechtzeitig gemacht werden konnten und jetzt fraglich ist, ob es möglich ist, den Graben bei gestelltem Gerüst zu ziehen. Auch könnte es Probleme geben, weil der Baustromkasten auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht. Letzte Aussage unseres Bauleiters: Ruhig bleiben, alles wird gut. Hoffen wir es! Es gibt mit Sicherheit Möglichkeiten, dass ohne größere Kostenaufschläge zu lösen – wir sehen das gerade bei einem anderen Neubau im Ort.

Auch in Sachen Treppe gibt es etwas Neues. Schweren Herzens haben wir uns heute von unserer Bambus-Natur-Treppe verabschiedet. Ausschlaggebend dafür war das Parkettmuster, welches wir letzten Sonntag auf der Baumesse gesehen haben. Das Holz sich farblich verändert, war uns ja klar. Aber das Bambus so GELB werden kann, wie wir es da gesehen haben, hat uns ein wenig geschockt. Gut, das wir einen so kundenfreundlichen Treppenbauer haben, der uns die Änderungsmöglichkeit quasi bis zum Aufmaß der Treppe lässt. Jedenfalls wird es jetzt wohl eine Buche Treppe – und das Geld, das wir beim Holz sparen, hat die Frau mit dem einfachen Geschmack ( einfach nur das Teuerste  😉  ) gleich wieder in aufwendigeren Streben untergebracht.

Nachdem das geklärt war, bin ich zur Baustelle und habe den Rest des Tages der Kellertrocknung mit dem Kärcher Nass-Sauger nachgeholfen. Obwohl alle Löcher eigentlich abgedeckt waren, stand immer noch bis zu 1 cm Wasser im Keller. Ich hoffe aber, das es jetzt mal etwas wärmer und trockener wird und der Keller soweit austrocknet, dass ich dann die Isolierung anbringen kann und auch die eine oder andere Wand vor dem Rohre und Strippenziehen streichen kann.

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Juli und August 2012 – Planung und Angebotssondierungen

Den Rest des Julis und den August 2012 haben wir genutzt, um uns mit der weiteren Planung zu befassen und uns Angebote einzuholen.

Der 2. Vorentwurf sah schon ganz gut aus, mal davon abgesehen dass in der Galerie plötzlich links und rechts die Dachschräge sichtbar sein sollte. Das lies sich aber durch ein Telefonat mit Herrn D. klären. Die Galerie wird etwas verbreitert, dann passt es wieder. Die Mehrkosten wurden auch gleich genannt und sind vertretbar. Außerdem wird die Garderobe noch ein paar Zentimeter breiter und im Dachgeschoss wollen wir Dusche und Toilette tauschen – aber das könnte noch ein Thema in der Bemusterung werden. Hat uns Herr H. ja schon beim Architektentermin prophezeit, das die Badeinteilung erst dann endgültig entschieden wird. Die Mehr- und Minderkostenrechnung zu den zweiten Vorentwürfen ließ allerdings wieder bis zum 10.August auf sich warten.

Die Küchenplanung ist da schon komplizierter. Etliche Entwürfe wurden auf Papier und Online bei diversen Webseiten von Küchenanbietern von uns erstellt. Dann ging es mit einem Favoriten im Hinterkopf zum ersten Möbelhaus. Nach einigen Stunden hatten wir ein erstes Angebot – preislich blieb es im vorab gesetzten Rahmen und es war so designt, wie wir es uns auch vorgestellt hatten. Allerdings waren zwischen Spüle und Kochinsel nur ca. 80 cm Platz, was uns zögern lies. Zumal ein erster Berater im gleichen Haus beim Blick auf den Raumplan meinte, eine Kochinsel liese sich wohl nicht verwirklichen. In der Folge haben wir eine zweite Planung von einem Küchenstudio entwerfen lassen, hier kam eine ganz andere, klassischere Lösung in U-Form heraus. Allerdings wesentlich teurer, nicht zuletzt auch wegen der Marke der eingeplanten Technischen Geräte. Und auch der Haus – und Hoflieferant von Fingerhaus übernahm unseren ersten Entwurf mit dem geringen Arbeitsplatz, zu ähnlichen Kosten wie das Möbelhaus. Ergo – Entscheidung vertagt.

Eine viel schnellere Entscheidung gab es hinsichtlich der Treppen. Eigentlich wollten wir uns nur mal bei einem Tag der offenen Tür in einem Treppenstudio orientieren, was wie wirkt – und haben uns gleich in eine Bambustreppe verliebt. Eine Woche später hat und der Geschäftsführer ein Angebot vorbeigebracht, was uns dazu veranlasste, die Treppe als „abzubemustern“ zu vermerken. Klären müssen wir nur, inwieweit der Wandaufbau vorbereitet und ausgeführt werden kann und ob wir dann eine Wange brauchen oder nicht.

Informiert haben wir uns zu diesem Zeitpunkt auch über Zisternen, da die Betonzisteren eh aus unserer Ecke kommen – auch hier haben wir die Entscheidung „abbemustern“ getroffen. Allerdings belassen wir es bei der Verwendung „Gartenbewässerung“. Die Nutzung als Brauchwasser für Toilette und Waschmaschine scheiterte daran, dass es für die Waschmaschine dann wohl doch nicht genommen würde und nur für die Toilette sich der Mehraufwand wohl einfach nicht lohnt.

Nachdem wir dann am 21. August noch die Finanzierung mit der Bank unter Berücksichtigung der Mehrkosten für das nun größere Haus geklärt haben, gingen am 26. August die 2. Vorabzüge und die MM-Kosten für selbige zurück an Fingerhaus.

Wir bekommen also ein Aveo 5xx !