Juli und August 2012 – Planung und Angebotssondierungen

Den Rest des Julis und den August 2012 haben wir genutzt, um uns mit der weiteren Planung zu befassen und uns Angebote einzuholen.

Der 2. Vorentwurf sah schon ganz gut aus, mal davon abgesehen dass in der Galerie plötzlich links und rechts die Dachschräge sichtbar sein sollte. Das lies sich aber durch ein Telefonat mit Herrn D. klären. Die Galerie wird etwas verbreitert, dann passt es wieder. Die Mehrkosten wurden auch gleich genannt und sind vertretbar. Außerdem wird die Garderobe noch ein paar Zentimeter breiter und im Dachgeschoss wollen wir Dusche und Toilette tauschen – aber das könnte noch ein Thema in der Bemusterung werden. Hat uns Herr H. ja schon beim Architektentermin prophezeit, das die Badeinteilung erst dann endgültig entschieden wird. Die Mehr- und Minderkostenrechnung zu den zweiten Vorentwürfen ließ allerdings wieder bis zum 10.August auf sich warten.

Die Küchenplanung ist da schon komplizierter. Etliche Entwürfe wurden auf Papier und Online bei diversen Webseiten von Küchenanbietern von uns erstellt. Dann ging es mit einem Favoriten im Hinterkopf zum ersten Möbelhaus. Nach einigen Stunden hatten wir ein erstes Angebot – preislich blieb es im vorab gesetzten Rahmen und es war so designt, wie wir es uns auch vorgestellt hatten. Allerdings waren zwischen Spüle und Kochinsel nur ca. 80 cm Platz, was uns zögern lies. Zumal ein erster Berater im gleichen Haus beim Blick auf den Raumplan meinte, eine Kochinsel liese sich wohl nicht verwirklichen. In der Folge haben wir eine zweite Planung von einem Küchenstudio entwerfen lassen, hier kam eine ganz andere, klassischere Lösung in U-Form heraus. Allerdings wesentlich teurer, nicht zuletzt auch wegen der Marke der eingeplanten Technischen Geräte. Und auch der Haus – und Hoflieferant von Fingerhaus übernahm unseren ersten Entwurf mit dem geringen Arbeitsplatz, zu ähnlichen Kosten wie das Möbelhaus. Ergo – Entscheidung vertagt.

Eine viel schnellere Entscheidung gab es hinsichtlich der Treppen. Eigentlich wollten wir uns nur mal bei einem Tag der offenen Tür in einem Treppenstudio orientieren, was wie wirkt – und haben uns gleich in eine Bambustreppe verliebt. Eine Woche später hat und der Geschäftsführer ein Angebot vorbeigebracht, was uns dazu veranlasste, die Treppe als „abzubemustern“ zu vermerken. Klären müssen wir nur, inwieweit der Wandaufbau vorbereitet und ausgeführt werden kann und ob wir dann eine Wange brauchen oder nicht.

Informiert haben wir uns zu diesem Zeitpunkt auch über Zisternen, da die Betonzisteren eh aus unserer Ecke kommen – auch hier haben wir die Entscheidung „abbemustern“ getroffen. Allerdings belassen wir es bei der Verwendung „Gartenbewässerung“. Die Nutzung als Brauchwasser für Toilette und Waschmaschine scheiterte daran, dass es für die Waschmaschine dann wohl doch nicht genommen würde und nur für die Toilette sich der Mehraufwand wohl einfach nicht lohnt.

Nachdem wir dann am 21. August noch die Finanzierung mit der Bank unter Berücksichtigung der Mehrkosten für das nun größere Haus geklärt haben, gingen am 26. August die 2. Vorabzüge und die MM-Kosten für selbige zurück an Fingerhaus.

Wir bekommen also ein Aveo 5xx !

Advertisements

Juli 2012 – Urlaub und Werksferien, also Abschalten von der Bauplanung ?

Schon zwei Tage nach unserem Termin in Frankenberg hat uns Herr D. nochmal per Mail die Preisinformationen für den besprochenen Grundrisswechsel bestätigt. Da das nach wie vor passte, beschlossen wir endgültig, diesen neuen Ansatz weiter verfolgen und haben Fingerhaus gebeten, die entsprechenden Vorabzüge zu erstellen und uns eine neue Mehr-Minderkostenrechnung zukommen zu lassen.

Mit diesem Wissen haben wir uns auf den Weg an die Ostsee gemacht, um mal eine Woche gemeinsam mit den Kindern abzuschalten.

Doch selbst im Urlaub lässt einen das Thema nicht ganz los. So wurde in der neu renovierten Ferienwohnung gleich mal die begehbare Dusche ausgemessen, oder man ärgert sich über eine VIEGA-Toilettenspülung, die ständig Wasser durchlaufen lässt und stellt fest: FH verbaut ja auch Viega – kann man da vielleicht auf die Geberit umbemustern … und schließlich entdecken wir bei einem Ausflug im Tierpark Gettorf ein Verrücktes Haus , so soll man bitte unseren Bauplan bei der Hausstellung nicht halten:

In diesem Haus ist alles verkehrt herum angebracht !

In diesem Haus ist alles verkehrt herum angebracht !

Nach einer viel zu kurzen Woche an der Ostsee ging es wieder nach Hause, und da kam dann am 19. Juli überraschende Post von Fingerhaus: trotz der Werksferien waren die zweiten Vorabzüge zu unserem neuen AVEO 5xx erstellt worden. Da kommt doch mal wieder Freude auf!

Der Mai 2012 – 1. Vorabzüge und Durchführung des Bodengutachtens

Der Mai begann mit einem Brief von Fingerhaus – unsere bisherige Betreuerin Frau K. verabschiedete sich und führte Ihren Nachfolger Herrn H. ein. Schade, sie hat bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Am 6. Mai sind wir dann ohne Kinder zum Tag der offenen Tür nach Frankenberg gefahren, um uns noch mal in Ruhe in der Bemusterung umzusehen und schon mal die eine oder andere Entscheidung vorzubereiten und ein paar Kosten zu erfragen.

Am 17. Mai kamen dann endlich die ersten Vorabzüge, allerdings ohne die Mehr – Minderkostenrechnung. Aber es ist natürlich schon toll, wenn man richtige Zeichnungen in den Händen hält…

Einen Tag später haben wir uns dann für die Vergabe des Bodengutachtens an die Ingenieurgesellschaft Lenz + Gast (ILG) entschieden. Unter all den Angeboten, die wir bekommen haben, hatte die ILG unter jenen mit dem größeren Leistungsumfang den besten Preis und vor allem das am klarsten strukturierte und verständlichste Angebot. Der persönliche Eindruck hat das ganze abgerundet und sollte sich auch bei der Abwicklung des Auftrags bestätigen. Schon beim telefonischen Kontakt zur Abklärung der Vergabe konnte ein Termin in der Folgewoche mit uns vereinbart werden. Nach schriftlicher Auftragsbetätigung wurden dann die vier Proben – an jeder Hausecke eine – am 24.05. entnommen. Herr Gast hat sich vorher noch mal telefonisch gemeldet und angekündigt, um welche Uhrzeit sie genau da sein werden, so dass ich vor Ort sein konnte. Es stellte sich heraus, dass der Boden zwar wie erwartet sehr lehmig ist ( Bodenklasse 3-4), der weitere Untergrund hinsichtlich der Tragfähigkeit aber eigentlich nicht schlecht ist (Grauwackenschiefer). Weder wurde im Kellerbereich fester Fels vorgefunden, noch haben wir auf dieser Höhe Grundwasser. Also taucht unser gelegentlicher Tümpel wirklich nur wegen des langsam versickernden Regenwassers nach starken Regenperioden auf.

Schon am nächsten Tag haben wir ein erstes vorläufiges Gutachten per Mail bekommen, und eine Woche später die vollständige Version – erst per PDF, dann in zweifacher Ausfertigung per Post. Einerseits mit detaillieren Kennziffern und Bezügen, andererseits aber auch nochmal so beschrieben, dass man es auch als Laie verstehen kann. Ebenso sind klare Empfehlungen hinsichtlich Gründung und Absicherung gegen Feuchtigkeit enthalten. Für uns wichtig: Sauberkeitsschicht aus Magerbeton statt Kies, damit es keine nassen Füße von unten gibt. Und außerdem: Weiße Wanne kann natürlich, muss aber nicht! Empfohlen wird eine Ringdrainage nach DIN 4095 mit Abdichtung gem. Din 18195-T4.