4. April 2012 – Bestätigung des Werkvertrages

Einen Tag nach dem Architektentermin haben wir dann auch die Bestätigung des Werkvertrages erhalten.

Einziger irritierender Punkt: ein Passus zur Erfüllung des „KfW-Effizienzhaus 55“ Vorgaben. Diese seien von unserem Haus ab Oberkante Kellerdecke in Verbindung mit der Erdwärmepumpe und der zusätzlichen Wärmedämmung im Treppenhaus Kellergeschoss erfüllt, würden aber bei der Bauantragserstellung in Abhängigkeit mit den zusätzlichen Heizflächen im Kellergeschoss ,den Grundrissänderungen und der geplanten Kellernutzung noch einmal geprüft. Dabei könnten sich die erforderlichen Maßnahmen nochmal ändern. Wir dachten ja eigentlich, mit den Zusatzmaßnahmen im Werkvertrag hätten wir die nötigen Maßnahmen bereits ergriffen und damit auch finanziell einkalkuliert. Ein kurzer Anruf in Frankenberg, und man erklärte uns, die KfW-Werte könnten erst dann wirklich berechnet werden, wenn das Haus final geplant ist. Die Fenstergrößen, die Ausrichtung des Hauses, die Raumgrößen und eben auch die zusätzlich beheizten Kellerräume (die bei Vertragsabschluss ja schon bekannt waren) hätten hier noch einen Einfluss. Mal sehen, was da noch kommt. Notfalls bleiben wir eben bei KfW 70.

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März 2012 – Zeit der Entscheidung

Unser freundlicher und stets geduldiger Fingerhausfachverkäufer Herr Blautzig hatte uns ja schon vor längerer Zeit gesagt, dass es im März wieder eine Preiserhöhung bei Fingerhaus geben wird. Zuletzt sagte er uns auf dem Bauinfotag, dass er wohl bis Mitte März noch den alten Preis vereinbaren könne, ohne aber wegen eines Abschlusses weiteren Druck auszuüben.

Nun ist es also März geworden, und wir müssen uns entscheiden, ob wir jetzt zu den alten Konditionen mit Fingerhaus abschließen wollen oder uns für einen anderen Anbieter oder einen späteren Zeitpunkt mit dann aber sicherlich höheren Kosten für ein Fingerhaus entscheiden.

Also noch einmal eine finale Gesprächsrunde gedreht, nochmal die Bau- und Leistungsbeschreibungen verglichen, nochmal Vor- und Nachteile der einzelnen Konzepte abgewägt und schließlich mit dem Bauchgefühl konferiert  – und dann entschieden:

Es soll ein Fingerhaus AVEO werden, jetzt!  

Und am besten natürlich gleich und sofort 🙂 

Also haben wir einen Termin mit Herrn Blautzig ausgemacht, vorab schon mal die benötigten Unterlagen abgeklärt und sind dann mit unserem letzten Entwurf des etwas umgeplanten Aveo 411 am 13. März 2012 nach Bad Vilbel gefahren, um den Vertrag perfekt zu machen.

Es war ein angenehmer Termin, bei dem wir auch noch ein paar Details geklärt haben. Herr B. sagte uns allerdings, dass er den Vertrag mit dem Standard-Grundriss und entsprechenden Vermerken zu den Änderungen weitergeben muss, da die Zeit für eine fertige Werkszeichnung (er wollte am übernächsten Tag in den Urlaub) nicht mehr reichen würde. Bei Bedarf könne man auch im Nachhinein immer noch Änderungen vornehmen oder sogar auf einen anderen Haustyp wechseln.

Mit einem guten Gefühl, einem Werkvertrag und einer leckeren Flasche Wein haben wir dann am Abend den Weg nach Hause angetreten.

Zu Hause angekommen, wurde die Flasche dann gleich genossen. Dabei haben wir auch nochmal die Fingerhaus-Prospekte durchgesehen und festgestellt, dass es das AVEO auch mit nicht-bodentiefen Fenstern im OG gibt. Bei all unseren Planungen und Gesprächen war das nie ein Thema. Also gleich noch mal eine Mail geschrieben und bei Herrn Blautzig nachgefragt. Er hat das auch bestätigt, sich aber hinsichtlich der Mehrkosten, die uns infolge dieses Irrtums entstehen könnten, halbwegs kulant gezeigt. Hoffen wir mal, dass es dann auch dabei bleibt!